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Singen ist nachweislich Gesundheitsfördernd. Nachfolgend haben wir interessante Artikel zusammengestellt:

 

Wer singt lebt Gesünder

Wer singt, lebt gesünder

"Singen tut Körper und Seele gut". Diese alte Volksweisheit haben Wissenschaftler untersucht und festgestellt: Singen stärkt tatsächlich die Abwehrkräfte und auch die Psyche.

von Claudia Pupo Almaguer

Wie können wir etwas für unsere Gesundheit tun und nebenbei ausgeglichener und zufriedener werden? Ganz einfach: mit Singen! Jedenfalls sagen das Musikpsychologen, Ärzte und Gesangstherapeuten. Sie sind sich einig: Singen ist gesund.

Singen ist gut für Herz, Lunge und allgemeine Fitness

Das haben Wissenschaftler aus Schweden, von der Universität Göteborg, festgestellt. Sie haben bei Menschen, die im Chor singen, die Herzfrequenz gemessen. Das Ergebnis: Beim Singen in der Gruppe gleichen sich die Herzfrequenzen an und stabilisieren sich gleichzeitig. Eine stabile Herzfrequenz ist gut für das ganze Herz-Kreislauf-System. Die positive Wirkung des Singens hat auch viel mit der Atmung zu tun, sagen die Forscher. Trainierte Sänger blähen nicht den Brustkorb auf, sondern atmen in den Bauch. Dort ziehen Muskeln das Zwerchfell nach unten, das wiederum die Lungenflügel nach unten drückt. Es rutscht also alles nach unten, die Lungen haben mehr Platz. Durch diese Art zu atmen, wird der Brustkorb entspannt und die Rückenmuskulatur gekräftigt. Wer schon eine Viertelstunde so singt, bringt Herz und Kreislauf auf Trab, der Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt. Das macht Profi-Sänger so fit wie Dauerläufer.

Singen stärkt die Abwehrkräfte

Wer viel singt, tut aktiv etwas für seine Gesundheit, sagen auch Forscher der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sie haben Speichelproben von Mitgliedern eines Kirchenchores genommen, die das Requiem von Mozart sangen. Das Ergebnis: Nach der Chorprobe war die Anzahl der Immunglobuline A stark gestiegen. Die sitzen in den Schleimhäuten und sind dafür verantwortlich, Krankheitserreger zu bekämpfen. Bei den Chormitgliedern, die Mozart nur passiv anhörten, blieb die Anzahl der Antikörper gleich. Das bedeutet also, Singen unterstützt das Immunsystem und kann damit auch Erkältungskrankheiten vorbeugen.

Und das kann auch bei schweren Erkrankungen wie Krebs positiv wirken. Bei einem Experiment des Imperial College in London sangen Krebspatienten in einem Chor. Auch von ihnen wurden Speichelproben entnommen. Schon nach einer Stunde waren deutliche positive Hormon-Veränderungen zu beobachten. Immun-Botenstoffe, die Entzündungen fördern, sanken deutlich ab. Bei den Krebspatienten veränderten sich zudem einige Werte, die mit dem Tumorverhalten in Verbindung stehen. Dabei war die positive Veränderung bei denen am stärksten, die vorher in einem eher schlechten Zustand waren.

Singen macht glücklich

Dass sich Singen auch positiv auf die Psyche auswirkt, hat die Forschung inzwischen zu Genüge bewiesen. Mehrere Studien zeigen: Schon nach 30 Minuten Singen produziert unser Gehirn erhöhte Anteile von Stimmung aufhellenden Hormonen wie Beta-Endorphine und Serotonin. Stresshormone wie Cortisol werden gleichzeitig abgebaut. Das nutzen Ärzte und Therapeuten bei der Behandlungen von Patienten. In diversen Kliniken ist Singen bereits fester Bestandteil der Therapie.

Zu der Aussage, dass Singen tatsächlich lebensverlängernd wirkt, hat sich keiner der Forscher hinreißen lassen. Einig sind sie sich aber über die positive Wirkung des Singens. Und um die zu nutzen, muss man zwar kein professioneller Opernsänger sein oder jeden Tag zwei Stunden üben. Es reicht aber auch nicht, mal fünf Minuten unter der Dusche vor sich hinzuträllern. Zumindest in Deutschland gibt es aber keinen Mangel an Gelegenheit zum organisierten Singen: Laut Deutschem Chorverband singen mehr als drei Millionen Menschen in mehr als als 60.000 Chören - Tendenz steigend.

Quelle: https://www.mdr.de/wissen/singen-ist-gesund-100.html

Singen ist Medizin

Singen ist Medizin

Wer regelmäßig singt, bleibt länger gesund   Singen ist eine der ältesten Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen. Die Wirkungen des Musizierens mit der eigenen Stimme auf Körper, Geist und Seele beschäftigen die Wissenschafter aber erst in jüngster Zeit. Was sie ans Licht bringen, führt unweigerlich zu dem Schluss: Regelmäßiges Singen ist so gesund, dass es eigentlich ärztlich verordnet werden sollte. Lesen Sie, warum Gesang so sinnvoll und lustvoll ist – und singen Sie!   Von Mag. Karin Kirschbichler

Montags, nach der Chorprobe in einem Vereinslokal in Wien: Es herrscht ein quirliges Durcheinander, da und dort summt noch jemand eine Melodie. Zwei Stunden lang haben die 20 begeisterten Chorsängerinnen und -sänger ihre Stimmen erhoben. Alle 20 sind über 50 – und wirken so frisch und fröhlich, dass es eine Freude ist. Die Älteste im Sängerbunde ist 82! Man sieht es ihr nicht an: „Das Singen hält mich in Schwung“, lacht sie. „Seit ich singe, bin ich viel ausgeglichener, mehr im Einklang mit mir selbst“, erzählt eine andere. „Wenn ich singe, sind die Zipperleins, die das Älterwerden so mit sich bringt, wie weggeblasen“, freut sich eine Dritte. „Nachdem meine Frau gestorben ist“, sagt einer der wenigen Herren im Raum, „war ich oft sehr allein. Dann habe ich mich diesem Chor angeschlossen. Einsamkeit und Trübsalblasen sind für mich Fremdwörter geworden, das gemeinsame Singen tut mir richtig gut!“ Und einstimmig bekennen die Chorsänger: „Singen macht einfach Spaß!“ Freude ist die sichtbarste Nebenwirkung des Singens. Doch Gesang kann noch viel mehr: Singen ist Medizin – mit vielen erwünschten und keinen unerwünschten Nebenwirkungen. Schon seit einigen Jahren wird es im therapeutischen und klinischen Bereich angewandt. Man denke nur an Alzheimer-Patienten, die über ein ihnen bekanntes Lied plötzlich wieder Zugang zu verloren geglaubten Erinnerungen bekommen. Oder an Schlaganfall-Patienten, die über den Gesang zum Sprechen zurückfinden. Was den wenigsten bewusst ist: Singen ist Vorsorgemedizin, hilft bei der Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele.

Regelmäßiges Singen

  • unterstützt die Atemtätigkeit
  • stärkt das Herz
  • kurbelt die Darmaktivität an
  • bringt den Kreislauf in Schwung
  • reguliert den Blutdruck
  • erhöht die Sauerstoffsättigung im Blut
  • regt die Selbstheilungskräfte an
  • löst Verspannungen
  • sorgt für Ausgeglichenheit
  • baut Aggressionen ab
  • vertreibt Ärger und Stresssymptome
  • hebt die Stimmung
  • weckt die Lebensgeister
  • hält das Gedächtnis in Schuss
  • fördert die Konzentrationsfähigkeit
  • macht kontaktfreudiger und selbstbewusster

Das ist beachtlich. Wie geht das? Im Wesentlichen muss man dazu nur A und B sagen, nämlich Atmung und Balance.

Singen ist Atmen
Genauer genommen: Singen ist gestaltetes Atmen, sagt Univ. Prof. Dr. Gertraud Berka-Schmid (siehe Interview). Wer singt, verlängert die Zeit des Ausatmens (damit der Ton gehalten werden kann) und variiert die Zeit des Einatmens (je nachdem, ob ein schnelles oder langsames Stück gesungen wird). Wer singt, benützt automatisch die gesunde Bauch-Flanken- bzw. Tiefatmung statt der Brust- bzw. Hochatmung. Und da tut sich einiges: Wenn tief eingeatmet wird, senkt sich das Zwerchfell, das wiederum sämtliche Baucheingeweide, die darunter liegen, hinunterdrückt. Das ist „innere Darmmassage“, hilft dem Darm bei der Verdauungsarbeit. Beim „tief“ Ausatmen dagegen bewegt sich das Zwerchfell und damit auch alles, was darunter im Bauchraum liegt, wieder nach oben. Und dieser „Sog“ entlastet das Herz, denn so muss es den venösen Rückstrom des Bluts aus „entlegenen“ Körperregionen nicht ganz alleine bewerkstelligen. Die Tiefatmung führt weiters dazu, dass auch die unteren Teile der Lunge, die Lungenbasen, gut belüftet werden. Mit der Tiefatmung wird die Sauerstoffsättigung erhöht, kommt der Kreislauf in Schwung – und das hat Folgen für die Gesundheit: der Stoffwechsel flutscht, Organe und Gehirn werden besser durchblutet, das Gedächtnis funktioniert, die Konzentrationsfähigkeit steigt.

Singen ist Balance
Singen bringt uns wieder in Takt, bringt das vegetative Nervensystem ins Gleichgewicht, das gerade in unserer Zeit bei vielen Menschen aus dem Lot ist. Das Vegetativum ist jener Teil des Nervensystems, der nicht unserem Willen unterworfen ist, der für „autonome“ Vorgänge im Körper wie für die Atem-, Herz- und Verdauungstätigkeit zuständig ist. Hier sind die beiden Gegenspieler Sympathikus und Parasympathikus am Werk: Der Sympathikus ist bei Aktivität, bei Leistung und Stress im Spiel, das bedeutet: Erhöhung der Atem- und Herzfrequenz, Erhöhung des Blutdrucks – die Symptomatiken der modernen Leistungsgesellschaft. Der Gegenspieler, der Parasympathikus, sorgt für Beruhigung und Entspannung – kommt bei vielen Menschen, die ständig unter Druck stehen, also viel zu selten zum Zug. Die Folgen des Ungleichgewichts zwischen Aktivität und Entspannung, zwischen erhöhter Sympathikusaktivität und verringertem Parasympathikus, sind bekannt: Schlafstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Burn-out etc. Beim Singen, beim Tiefatmen aktiviert man automatisch viele Parasympathikusanteile, der sonst so beanspruchte Sympathikus hat Pause – die Balance ist wiederhergestellt. Und ein Organismus, der in Balance ist, kann sich eher selbst gegen Krankheiten wehren, die Selbstheilungskräfte funktionieren besser.

Singen ist Ausdruck
Singen schafft auch Balance auf seelischer Ebene. Die (Un-) Summe von Eindrücken, die wir von außen aufnehmen, muss auch wieder hinaus. Die Folgen der Überstimulation, ebenfalls ein Problem der modernen Zeit, sind bekannt: Der Mensch kann sie nicht mehr verkraften, verschließt sich, zieht sich zurück, stumpft ab, verstummt oder erhöht die Aggression. Über die Stimme und insbesondere über die Singstimme kann man den vielen täglich aufgenommenen Eindrücken wieder Ausdruck verleihen. Das Singen kann als Möglichkeit schlechthin gesehen werden, um Gefühle, die nicht in Worte gefasst werden (können), loszuwerden. Man denke nur an Klagelieder und Trauergesänge. Das sorgt für seelische Ausgeglichenheit, mit allen positiven Konsequenzen für die seelische Gesundheit.

Singen ist Vitalität
Singen schafft über die Tiefatmung die Verbindung und Vitalisierung des Beckenbereiches. Das ist der Grund, warum Singen so belebt, so fröhlich macht, so lustvoll ist. Und das Schönste ist: All das funktioniert beim Singen automatisch! Das richtige Atmen, das befreiende Ausbalancieren und all die positiven Nebenerscheinungen stellen sich von selbst ein. Natürlich kann professionelle Anleitung etwa bei der Atmung helfen, die Ergebnisse zu verbessern und damit auch die Wirkung zu erhöhen, aber: Die „gesundheitserregenden“ Effekte des Singens stellen sich auf jeden Fall ein, ganz egal, ob man alleine unter der Dusche, zu zweit im Kanon oder mit mehreren Sangeskollegen in einem Chor ein Lied anstimmt. Und es ist auch egal, ob man falsch singt. Hauptsache, man tut es.

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Froh zu sein bedarf es wenig:
Der Kanon als Schule der Partnerschaftlichkeit
Kanon singen ist weit mehr als ein Klangerlebnis. Beim Kanon singen kann man ganz nebenbei Partnerschaftlichkeit lernen. Während bei den meisten mehrstimmigen Gesangsstücken eine Stimme die Führung übernimmt und die anderen als „Begleitung“ fungieren, ist der Kanon gleichberechtigte Mehrstimmigkeit: Jeder singt mit eigener Stimme dieselbe Melodie. Dabei mag es anfangs stören, wenn der andere einsetzt. Doch mit der Zeit lernt man, die eigene Stimme zu halten, sich selbst ebenso wahrzunehmen wie den anderen, der ebenfalls bei seiner Stimme bleibt – und freut sich am Schluss darüber, gemeinsam, als gleichberechtigte Partner etwas geschaffen zu haben.

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INTERVIEW

Der Mensch ist Musik
Univ. Prof. Dr. Gertraud Berka-Schmid* über den Körper als Instrument und die Stimme als Ausdrucksmöglichkeit schlechthin

MEDIZIN populär:
Frau Prof. Berka-Schmid, Sie sagen, dass der Mensch Musik ist. Wie ist das zu verstehen?

Univ. Prof. Dr. Gertraud Berka-Schmid:
Man kann den Menschen auch anders beschreiben denn als Körper-Geist-Seele-Wesen, das er natürlich auch ist. Nämlich als ein Klang-Rhythmus-Melodie-Farblicht-Wesen. Warum? Wir haben uns in den in der Natur bereits längst vorhanden gewesenen musikalischen Strukturen entwickelt: das waren Klang, Rhythmus, Melodie – die Grundlagen für Musik. All das war – neben dem Farblicht – bereits in der Natur da. Und der Mensch kann nichts anderes sein als ein komprimiertes Abbild der Natur, mit der er in Wechselwirkung steht. Also ist der Mensch Musik. Zum Teil hört man das ja auch. Wenn Sie Ihr Ohr an die Brust legen, hören Sie das tanzende Herz. Da ist Rhythmus, da ist Klang, aber auch ein bisschen Melodie, man muss nur hineinhören. Wir können aber auch nicht hörbare Funktionen im Körper hörbar machen, mit der so genannten Sonifikation. Wir sind es nur nicht gewöhnt, weil die verwendeten Diagnosetechniken wie EKG und andere darauf ausgerichtet sind, die Vorgänge im Organismus nicht hörbar, sondern sichtbar zu machen.

Und wie „musiziert“ das Musikwesen Mensch?
Mit dem Körper als seinem ursprünglichsten, ureigensten Instrument und der Stimme als hörbarem Ergebnis dieses Instruments. Und damit steht er mit seiner Umwelt in Wechselwirkung. Wir sind kommunikative Beziehungswesen, so ist das halt. Wir müssen der Überfülle an Eindrücken und Gefühlen Ausdruck verleihen, um uns in Balance zu halten. Und der gestaltete Atem, die Stimme, die Sprech- und Singstimme, sind im Verbund mit der Gestik die Ausdrucksmöglichkeiten schlechthin. Ich kann so viel loswerden beim Singen, so viel Ärger, so viel Unangenehmes und Aufgestautes. E-motio heißt ja Herausbewegen. Jede Emotion ist in einem bestimmten Atemmuster kodiert. Wer aufgeregt ist, atmet anders als jemand, der traurig ist. Und damit wird klar, warum es so wichtig ist, dass wir unsere Stimme benützen, denn Sprechen und insbesondere Singen ist ja gestaltetes, meist auch verlängertes Ausatmen. Da bewegen sich auch unbenennbare Gefühle, Emotionen aus uns heraus.

Was sagen Sie all jenen Menschen, die glauben, nicht „musikalisch“ zu sein, nicht singen zu können?
Es ist ganz furchtbar, wenn einem Menschen irgendwann gesagt wird: Du singst besser nicht, du kannst das nicht! Man nimmt diesen Menschen die Möglichkeit, über das „Per-Sonare“, das „Hindurchklingen“, zur Person zu werden. Man schneidet ihnen den Zugang zur Freude an der eigenen Klangerfahrung und damit an der eigenen Vitalität ab. Man reduziert mit dem Singverbot einen Teil der menschlichen Ausdrucksfähigkeit und Ausdrucksmöglichkeit. Das aber verändert das eigene Selbstwertgefühl und Selbstverständnis bzw. lässt dessen notwendige Entwicklung nicht vollständig zu. Die eigene Stimme erheben zu können, gehört zu werden, wahrgenommen zu werden, erkannt zu werden, angenommen zu werden über den eigenen Klang ist für uns kommunikative Beziehungswesen von existentieller Bedeutung. Menschen, denen gesagt wurde, sie könnten nicht singen, sollten wissen, dass es in erster Linie nicht ums Singen geht, sondern um eine adäquate Benützung des Instrumentes Körper, um die Klangerfahrung, die so wohltuend und heilsam ist. Und Klingen kann jeder. Leben, Sprechen, Singen ist gestaltetes Atmen. Das tun wir alle, aber sehr oft unzureichend für den Erhalt von Lebendigkeit und Gesundheit. Auch Brummen oder rhythmisches Sprechen bringt Klangerfahrungen, die zum Singen führen können. Die Anlagen sind da, wir müssen sie nur entwickeln und etwas damit machen. Das kann man in jedem Alter. In jedem Altersheim sollte es einen Chor geben, aber auch in jeder Schule und jedem Kindergarten sowie in Rehabilitationseinrichtungen.

Macht es einen Unterschied für die gesundheitsfördernde Wirkung, ob man alleine oder gemeinsam singt?
Singen ist auf jeden Fall gut. Auch allein unter der Dusche oder zu Tonträgern. Beim Singen in der Gemeinschaft kommt aber zur Verfeinerung der Selbstwahrnehmung noch etwas ganz Wichtiges hinzu: die Fremdwahrnehmung, der Dialog mit dem anderen. Denken Sie nur an das Singen von Volksliedern, wenn eine zweite oder dritte Stimme dazugepasst wird. Da ist plötzlich so viel Aufmerksamkeit, da werden Sinnesqualitäten in Anspruch genommen, man lernt zu hören, zu lauschen, den anderen wahrzunehmen, mit dem anderen in Kontakt zu treten. Das gemeinsame Gestalten, ein Produkt schaffen und Freude haben – das ist gerade für ältere Menschen so wichtig. Singen ist etwas Zweckfreies, aber unglaublich Sinnvolles und Lustvolles. Leute, die regelmäßig singen, sind oft viel länger viel gesünder. Und noch etwas: Singen ist aktives und passives Geschehen zugleich. Wer singt, versetzt seine Stimmbänder aktiv in Schwingung und wird von diesen Schwingungen insgesamt in seinem körperlich-seelischen Sein wieder beschwungen. All die Resonanzräume des Körpers, die sich mit Klängen füllen, aber auch die Knochen schwingen – und das spürt man auch, wenn man die Hand zum Beispiel auf den Brustkorb legt. Das heißt, ich versetze mich in Schwingung. Und das heißt auch: Ich bin beschwingt. Und dann schauen Sie einmal, in welchem Zustand die Menschen aus einer Chorprobe herauskommen: total beschwingt.

Zur Person
Univ. Prof. Dr. Gertraud Berka-Schmid hat Medizin und Gesang studiert, ist Allgemeinmedizinerin, Psychotherapeutin sowie Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, unterrichtet Gesang, Funktionelle Entspannung, Körpererfahrung (Der Weg zur Psychosomatik über die Leiberfahrung. Der Körper als Instrument) an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und leitet neben vielen anderen Tätigkeiten die Plattform für Interdisziplinäre Forschung am Wiener Institut für Musik und Bewegungserziehung sowie Musiktherapie. Ihre Forschungsschwerpunkte: Musikmedizin, Chronomedizin, Chronopädagogik, Rhythmusforschung in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Wien sowie mit anderen universitären und pädagogischen Einrichtungen.

 

Quelle: https://www.medizinpopulaer.at/archiv/medizin-vorsorge/details/article/singen-ist-medizin.html

Heil-Werden ohne Nebenwirkungen:
Heil-Werden ohne Nebenwirkungen:
Medizinische Vorteile des Singens und der Musik

Schon vor Tausenden von Jahren wussten die unterschiedlichen Völker, dass Gesänge heilende Einflüsse auf den Körper und die Seele des Menschen haben. Leider sind diese wertvollen Erfahrungen, seit der Dominanz der modernen westlichen Medizin, in den Hintergrund gerückt. Doch seit einiger Zeit beweisen neue wissenschaftliche Untersuchungen, dass gemeinsames Singen und Musizieren den Gesundheitszustand eines Menschen erheblich verbessern kann und das mit einer Qualität, die die „normale“ Medizin in Staunen versetzt.

Singen und Musik können aus endokrinologischer Sicht folgendes bewirken:

  • Erhöhung der Ausschüttung des „Liebes- und    Bindungshormons“ Oxytocin
  • Abbau von Stresshormonen (u.a. Kortisol)
  • Entspannungsreaktionen
  • Hemmung der Ausschüttung des „Aggressionshormons“ Testosterons
Man weiß, dass Musik direkt über das limbische System auf den Hypothalamus

und den Hirnstamm auf das vegetative Nervensystem einwirkt. Dieses System hat 2 Hauptäste: den Sympatikus und den Parasympatikus. Wenn man sich mit beruhigender Musik umgibt (Wirkung auf den Parasympatikus), können folgende Reaktionen entstehen:

  • Senkung des Blutdrucks,
  • Verlangsamung der Pulsfrequenz,
  • Entspannung der Skelettmuskulatur, verengte Pupillen,  geringerer           Hautwiderstand und Beruhigung mit einem verbundenen Lustgefühl bis zur Somnolenz.

Bei stimulierender Musik (Wirkung auf den Sympatikus) wird das Gegenteil bewirkt. Eine ausgewogene Balance zwischen beiden, findet in Singgruppen statt und bietet das optimale gesundheitliche Wirkungsfeld.

 

Speziell beim Singen werden folgende heilende Faktoren wirksam:

  • Verlängerung der Ausatemphase (gleichmäßig strömend), daher Verbesserung der Elastizität der Atemmuskulatur und des Lungengewebes
  • Bessere Sauerstoffversorgung durch das Herz-Kreislaufsystems
  • Training der Zwerchfellmuskulatur, daher Anregung und Stimulierung aller Organfunktionen in der Bauchregion
  • Die Möglichkeit Dampf abzulassen: auf vertiefte Ausatmung folgt vermehrtes Entsäuern, Entgiften und Entschlacken des Körpers

Singen stimuliert die Zirbeldrüse und bewirkt die Ausschüttung von körpereigenen Endorphinen. Das Hauptsekret ist das Melatonin, welches für die Steuerung des Schlaf-Wachrhythmus verantwortlich ist, sich aber im zunehmenden Alter abbaut. Daher ist es gerade bei alten und verwirrten Menschen besonders wichtig, die Melatoninproduktion nicht-medikamentös (also ohne Nebenwirkungen) anzuregen, denn Melatonin bewirkt besseren Schlaf, Krebsprophylaxe und hat einen tumorhemmenden Effekt. Darüber hinaus bessert es die Funktionsfähigkeit des Immunsystems, normalisiert den Blutdruck und synchronisiert die endokrinen Rhythmen.

Abschließend sei bemerkt, dass Gesang und Musik ein gemeinsames Schwingen auf physiologischer Ebene möglich machen: unsere Herzen schlagen zusammen und können so ein Gefühl von Nähe, Verbundenheit und Liebe erschaffen.

Quelle: https://www.wunder-des-singens.de/warum-ist-singen-so-gesund/

Nachfolgend finden Sie hier die Pressemitteilungen der:

2019

Wetterauer Chortage

Chorfest wird zum Hörgenuss

vonCorinna Weigelt

Bad Nauheim(cor). So unverwechselbar wie die Wetterauer Landschaft, so groß ist auch die Vielfalt der Männer-, Frauen- und gemischten Chöre, die in der schönen Wetterau beheimatet sind. 13 Ensembles von ihnen präsentierten sich am vergangenen Wochenende in der Konzertmuschel der Trinkkuranlage bei den dritten Wetterauer Chortagen. Erneut hatte der Hausberg-Wettertal-Sängerbund die zweitägige Veranstaltung auf die Beine gestellt. Unterstützt werden die Chortage vom Sängerkreis Friedberg und der Musikschule Bad Nauheim im Rahmen der Neuen Kurkonzerte Bad Nauheim.

"Wir freuen uns sehr darüber, dass wir diese grandiose Location mit ihrer Bühne wieder nutzen dürfen", sagte Torsten Sprengel, zweiter Vorsitzender des Hausberg-Wettertal-Sängerbundes. Erneut hatte Sprengel die Organisation der Veranstaltung übernommen. Zur Seite standen ihm mehrere Helfer. Als der Sängerbund 2017 mit der Idee der Chortage in Bad Nauheim warb, habe diese hier gleich Zuspruch erhalten. Auch lockten Premiere und 2. Auflage viele Besucher aus der ganzen Wetterau. Nun erhielt auch die dritte Ausgabe der Veranstaltung einen erneuten Zuwachs an Zuhörern. Die über 400 Sänger boten bei freiem Eintritt sechs Stunden musikalischen Genuss. Die Konzertmuschel in der Trinkkuranlage biete einfach optimale Rahmenbedingungen, wie Sprengel erklärte. Bei schlechtem Wetter könne der große Konzertsaal genutzt werden. Den Besuchern wünschte Sprengel bei seiner Begrüßung viel Spaß und Unterhaltung mit den Chören, die anschließend verschiedene Stilrichtungen - traditionellen, geistlichen und modernen Chorgesang zum Besten gaben.

Zum Auftakt bot der Regenbogenchor Bad Nauheim Auszüge seines Repertoires, ehe der Frauenjazz-Projektchor unter der Leitung von Regina Klein Lebensfreude verbreitete. Der neue Projektchor wurde erst vor wenigen Wochen in Friedberg gegründet und ging nicht ohne Zugabe von der Bühne. Zusammen mit "Eintracht" Wölfersheim betraten die Mitglieder von "Germania" Ostheim schließlich die Bühne, und sangen u. a. von den "99 Luftballons".

Auch der Chor "HinGehört" Bad Nauheim wusste anschließend mit Schlager, Pop und Rock das Publikum zu unterhalten. Verstärkung erhielt der Chor am Ende seines Auftrittes von den Klangfarben Butzbach bei den gemeinsamen Liedern "Hallelujah", "Wunder gescheh’n" und der "Ode an die Freude". Chorleiter Holger Kapteinat hatte die Chorgemeinschaft zu Jahresbeginn übernommen und die Klangfarben Butzbach übergangsweise ebenfalls geleitet. Beide Chöre traten am Sonntag erneut vors Publikum. Zu den weiteren Chören der Wetterauer Chortage zählten am Sonntag auch "Eintracht" Rödgen, "Eintracht" Bingenheim, "Frohsinn" Nieder-Mörlen, der Männerchor "Frohsinn" Steinfurth, der Frauenchor "Frohsinn" Steinfurth, der Männerchor sowie "Frohsinn" Nieder-Weisel zusammen mit dem Männerchor "Immergrün" Rockenberg. Die Vorsitzende Heike Leander ehrte den ehemaligen Vorstandskollegen Siegfried Langsdorf des Hausberg-Wettertal-Sängerbundes für 60 Jahre.

Findet eine Veranstaltung zum dritten Mal statt, spricht man bekanntlich von einer Tradition. Mit dem Wetterauer Chortagen sorgt der Hausberg-Wettertal-Sängerbund wahrlich für eine Bereicherung in der Kulturlandschaft Bad Nauheims und der Wetterau. Eine rundum gelungenen Veranstaltung, dazu noch bei freiem Eintritt, die im kommenden Jahr fortgesetzt wird. Viele positive Rückmeldungen bestärken die Verantwortlichen, die Veranstaltung am 20. und 21. Juni 2020 erneut zu präsentieren.

Die Chorgemeinschaft in der Seniorenresidenz
Es tönen die Lieder oder – Es rockte in der Seniorenresidenz

Zu Jahresbeginn verpflichtete die Chorgemeinschaft HinGehört den Chorleiter Holger Kapteinat. Der frische Wind der Chorleitung überträgt sich auch auf die Sängerinnen und Sänger.

Letztes Wochenende hatte der Chor HinGehört unter der neuen Leitung von Holger Kapteinat seine Feuertaufe in der Seniorenresidenz am Kaiserberg. Spaß hat dieses Konzert allen gemacht: den Seniorinnen und Senioren, ihren Betreuerinnen, den Sängerinnen und Sängern – und last but not least dem Dirigenten, der einige Damen unterhakte und zur „Juke-Box“ geleitete: Man durfte sich die Titel aussuchen.

Eine schöne Abwechslung für die Bewohner, die viel Schwung im Alltag und sehr positive Resonanz in der Seniorenresidenz brachte. Thema war die „Juke-Box“, was bedeutet, dass das Publikum aus einer „Juke-Box“ Single-Platten ziehen durfte und so den musikalischen Verlauf des Konzertes bestimmten. Das Ganze wurde wieder sehr unterhaltsam und auch informativ moderiert von Chormitglied Erika Wilke-Sauerwein.

Neben deutschen Schlagern waren es die Songs von Elvis Presley, die die Seniorinnen und Senioren in ihre Jugend versetzten. Aber auch der auch der gemeinsam gesungene Kanon eines Frühlingslieds „Es tönen die Lieder“ fand ein vielstimmiges Echo unter den Anwesenden.
Es war eine schöne und erlebnisreiche Veranstaltung in der Seniorenresidenz. Auch für die Sängerinnen und Sänger ein schönes Erlebnis und ein Grund zur Zufriedenheit, wenn man Zuhörern ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann.

Die Chorgemeinschaft freut sich über interessierte Sängerinnen und Sänger, welche den Chor verstärken könnten. Notenkenntnisse sind kein Nachteil, aber auch keine Bedingung. Die Chorproben finden immer sonntags von 19.00 bis 20.30 Uhr in Bad Nauheim, im Gemeinschaftraum des "Probst Weinberger Hauses" im Diakoniewerk Elisabethhaus, Zanderstraße 19. Weitere Infos unter www.hingehoert.com

 

Herrliches Frühlingswetter und die Frischen Farben der Chorgemeinschaft© Fotostudio Birgit von Ritter Zahony
Herrliches Frühlingswetter und die Frischen Farben der Chorgemeinschaft
© Fotostudio Birgit von Ritter Zahony

 

Neuer musikalischer Leiter

Neuer musikalischer Leiter für HinGehört Bad Nauheim

Die Chorgemeinschaft hat einen neuen musikalischen Leiter gefunden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Jahreswechsel ging die Dirigentensuche in die heiße Phase: Zahlreiche Gespräche mit interessierten Bewerbern wurden geführt. Der Vorstand traf eine gute Vorauswahl, dann stellten sich drei namhafte Dirigenten dem Chor vor. Nach dem letzten Probedirigat am 27.1. stimmte der Chor über den neuen musikalischen Leiter ab. Die Wahl fiel auf Holger Kapteinat, Opernsänger und ausgebildeter Chorleiter. Er hatte schon früh Interesse gezeigt und besuchte HinGehört bei seinen Auftritten auf dem Bad Nauheimer Christkindlmarkt.

Der sympathische Dirigent ist neu in Hessen und daher auch in der hessischen Chorszene noch neu. Er wusste zu überzeugen mit lockerer, aber doch systematischer Chorprobenführung und mit Stimmbildungsübungen. Sein einfühlsames Fordern der Sängerinnen und Sänger und das Fördern der einzelnen Stimmen begeisterte die Aktiven.

Sein Studium hatte der Musiker in Hannover absolviert und er lebt nun in Friedberg. In der Vergangenheit hat Holger Kapteinat bereits mehrere Chöre betreut, er absolviert derzeit ein Aufbaustudium in Kirchenchorleitung. Bei HinGehört tritt er die Nachfolge von Musikdirektor Daniel Görlich an, der acht Jahre die musikalische Leitung innehatte.

Der im Jahr 2010 gegründete Chor hat sich den musikalischen Genres Rock, Pop, Schlager und Evergreens verschrieben und ist mit dem kulturellen Geschehen in Bad Nauheim stark verwurzelt.

Interessiere Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen, die Chorgemeinschaft HinGehört zu unterstützen. Nähere Informationen und Impressionen der letzten Auftritte sind auf der neugestalteten Homepage www.hingehoert.com zu finden.

Start in das Probenjahr 2019

Nach 8 Jahren unter Musikdirektor Daniel Görlich wird ein neuer musikalischer Leiter ausgewählt

Die letzten weihnachtlichen Klänge der Chorgemeinschaft „HinGehört“ waren auf der Bühne des Kastanienrondells beim Bad Nauheimer Christkindlmarkt verklungen, dann kam die Zeit des Abschieds von Musikdirektor Daniel Görlich. Die Zusammenarbeit, so der Vorsitzende Peter Muth, sei geprägt gewesen von dem gemeinschaftlichen Streben um einen Chorklang und ein Repertoire welches im weiten Kreis einmalig sei. Es sei eine Partnerschaft auf Augenhöhe gewesen, in der der Übergang von einem Projektchor seit 2010 hin zu einem etablierten Chor gelungen sei. Die Suche nach einem Nachfolger für den nun ausgeschiedenen Chorleiter wurde durch den Vorstand seit Oktober vorbereitet. Das neue Jahr beginnt daher für die aktiven Sängerinnen und Sänger ab dem 13.1.2019 zunächst mit Probedirigaten verschiedener Chorleiter, danach wird der zukünftiger Chorleiter durch die Mitglieder des Chores ausgewählt.

Die Mitglieder des Chores freuen sich über interessierte weitere Sängerinnen und Sänger, welche den Chor verstärken möchten. Sie sind herzlich eingeladen, gleich von den ersten Probe an im neuen Jahr teilzunehmen. Weitere Informationen über den Chor auch unter www.hingehoert.com.

 

2018

Adventskonzert 2018, Bericht vom 13.12.2018

Abschied nach acht Jahren

© Fotostudio Birgit von Ritter-Zahony

Acht Jahre lang hat er die Chorgemeinschaft »HinGehört« geleitet, nun wurde Dirigent und Musikdirektor Daniel Görlich beim Adventskonzert am vergangenen Sonntag verabschiedet. »Durch ihn haben wir vieles erlernt«, sagte der 1. Vorsitzende der Chorgemeinschaft, Peter Muth. Für einen würdevollen Abschied gab es gesangliche Unterstützung, das diesjährige Adventskonzert wurde diesmal als Projekt ausgeschrieben. Ganz traditionell wurde am zweiten Advent bei Kaffee und Kuchen in die Erika-Pitzer-Begegnungsstätte eingeladen. Viele Besucher erfreuten sich an den ausgewählten Liedern, die zur Vorweihnachtszeit nicht fehlen dürfen.

Gleich zehn »Stimmen« folgten dem Aufruf, um die Chorgemeinschaft beim Adventskonzert gesanglich zu unterstützen. »Bleibt gerne bei uns, werdet Mitglied, und singt weiter mit uns«, motivierte Peter Muth die Gastsänger. Gemeinsam boten alle unter der Leitung Görlichs einen bunten Liederstrauß an bekannten und beliebten Weihnachtsliedern. Traditionelles deutsches Liedgut wie »Alle Jahre wieder« oder »Ihr Kinderlein kommet« stand dabei ebenso auf dem Programm wie ein schwungvolles »Rocking around the Christmas Tree« oder ein erwärmendes »Little Drummer Boy«. Gekonnt führte Erika Wilke-Sauerwein dazu wieder durch das Programm. »Letztes Jahr sind wir um diese Zeit im Schnee versunken«, sagte die Moderatorin mit Blick auf den regnerischen Sonntag. Zur Aufheiterung verlas Wilke-Sauerwein einen Klassiker von Heinz Erhardt, die Weihnachtsgans-Geschichte, ehe der Chor weitere Weihnachtslieder anstimmte. Mit der weiteren lustigen Weihnachtsgeschichte »Knäckebrot und Diamanten« bereicherte sie schließlich ebenso den Adventssonntag, ehe der Chor schließlich mit einem »Fröhliche Weihnacht, überall« das Programm beendete, aber nicht ohne Zugabe von der Bühne ging.

Einsatz am Sonntag

Mit Dankesworten und einem Geschenk wurde Daniel Görlich schließlich verabschiedet, dem seine »Schützlinge« alles Gute für die weitere musikalische Karriere wünschen.

Am kommenden dritten Adventssonntag wird er noch einmal den Chor leiten, beim diesjährigen Christkindlmarkt, um 17 Uhr auf der Bühne des Sprudelhofs und um 17.30 Uhr am Kastanienrondell. Denn auch der Gesang auf dem Bad Nauheimer Christkindlmarkt gehört für »HinGehört« traditionell jedes Jahr dazu.


Quelle Wetterauer Zeitung vom 13.12.2018

Ankündigung Adventskonzert, Artikel vom 30.11.2018

Adventskonzert mit HinGehört
Einen Genuss für alle Sinne möchte die Chorgemeinschaft HinGehört Bad Nauheim mit ihrem Chorprojekt in diesem Jahr anlässlich des Adventskonzerts am Sonntag, 9. Dezember, um 16 Uhr servieren. Zusammen mit den Sängern der Chorgemeinschaft HinGehört präsentieren die Projektsängerinnen und -sänger weihnachtliche Lieder von klassisch über Swing bis Pop. Einlass im Erika-Pitzer-Begegnungszentrum in der Blücherstraße 23 ist ab 15.15 Uhr. Es gibt Kaffee und eine reichhaltige Kuchentheke. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Ankündigung Chorprojekt, Artikel vom 16.10.2018

HinGehört startet weihnachtliches Chorprojekt

Unkonventionell – so lässt sich das Repertoire der Chorgemeinschaft »HinGehört« Bad Nauheim auf den Punkt bringen. Sängerinnen oder Sänger, die Zeit und Interesse haben, können zur Chorgemeinschaft kommen und gemeinsam mit ihr das ungewöhnliche und unkonventionelle Weihnachtsrepertoire proben. Internationale Weihnachtslieder werden ganz nach der vielseitigen Ausrichtung des Vereins einstudiert: Pop, Rock, Schlager und Gospel. Auch das eine oder andere deutsche Weihnachtslied wird es geben.

Am Sonntag, 21. Oktober, startet das Chorprojekt zur Weihnachtszeit, zu der neue Sängerinnen und Sänger herzlich willkommen sind. Gesucht sind Stimmen mit mehr oder weniger Vorkenntnissen und vor allem mit viel Freude am Chorsingen. Bei dem Projekt werden in sieben Chorproben und einer Generalprobe diese Weihnachtslieder einstudiert. Notenkenntnisse sind kein Nachteil, es geht aber auch ohne.

Zwei Auftritte im Dezember

Die Lieder werden beim Adventkonzert am 9. Dezember gesungen. Ein weiterer Auftritt findet am 16. Dezember beim Bad Nauheimer Christkindlmarkt statt. Falls die Stimmlage von Interessenten (Sopran, Alt, Tenor) noch nicht ganz klar sein sollte, hilft der Chorleiter gerne, mit einer Stimmberatung die Stimmlage herauszufinden. Ein Vorsingen vor dem Chor ist nicht nötig.

Die erste Probe für das Weihnachtsprojekt ist am Sonntag, 21. Oktober, um 19 Uhr im Bad Nauheimer Probst-Weinberger-Haus innerhalb der diakonischen Einrichtung Elisabethhaus in der Zanderstraße 19. Die Chorproben finden auch im neuen Jahr immer sonntags statt. Interessierte können einfach dazukommen. Bei Fragen kann man sich an den Vorsitzenden Peter Muth unter Tel. 0 60 31/1 61 73 33 wenden.

Vorankündigung Chorprojekt, Artikel vom 26.9.2018

HinGehört - Das weihnachtliche Chorprojekt startet am 21.10.2018
Rudolf the red nosed reindeer - Klar ; Last Christmas -Selbstverständlich; Do they know it´s Christmas? - Gerne ! Alle Jahre wieder? - Natürlich auch!

Was tun Sängerinnen und Sänger, die Zeit und Lust haben, sich neuen Herausforderungen zu stellen? Sie kommen zur Chorgemeinschaft HinGehört und proben das ungewöhnliche Weihnachtsrepertoire. Wer hier ausschließlich das deutsche Weihnachtsliedgut erwartet, liegt falsch! Es werden internationale Weihnachtslieder ganz nach der Ausrichtung des Vereins einstudiert – Pop, Rock, Schlager und Gospel. Natürlich wird es auch das eine oder andere deutsche Weihnachtslied geben.
Am Sonntag, 21.10.2018 öffnet sich die Chorgemeinschaft wieder für weitere interessierte Sängerinnen und Sänger mit mehr oder weniger Vorkenntnissen und vor allem mit viel Freude am Chorsingen. Bei dem Projekt werden in sieben Chorproben und einer Generalprobe Lieder einstudiert. Notenkenntnisse sind kein Nachteil, aber es geht auch ohne.
Gemeinsam wird das bunte Potpourri der Lieder beim Adventkonzert am 09.12.18 aufgeführt. Weitere Auftritte werden am 16.12. im Rahmen des Bad Nauheimer Christkindlmarktes sein. Die Chorgemeinschaft HinGehört freut sich, wenn auch Sie dabei sind und sich beim Adventsprojekt engagieren und/oder sogar längerfristig beim Chor dabei sein wollen.
Wenn die Stimmlage (Sopran, Alt, Tenor) nicht klar ist, hilft der Chorleiter mit einer Stimmberatung gern, diese herauszufinden. Ein Vorsingen vor versammelter Mannschaft ist daher nicht nötig.

Die Chorgemeinschaft besteht seit 2010 und wird von Musikdirektor Daniel Görlich geleitet. Weitere Informationen auch unter www.hinghehoert.com.
Das Chorprojekt startet am Sonntag, 21.10.18 um 19.00 Uhr im Bad Nauheimer Probst-Weinberger-Haus innerhalb der Diakonischen Einrichtung Elisabethhaus in der Zanderstraße 19. Die Chorproben finden immer Sonntags statt. Interessierte können einfach dazukommen oder Kontakt zu dem 1. Vorsitzenden Peter Muth aufnehmen: 06031 – 161 73 33

Suppenfest Artikel vom 7.9.2018

Suppe und Chormusik genießen

Chorgemeinschaft „HinGehört“ feiert achtes Suppenfest auf dem Aliceplatz

Die Frage wurde so oft beantwortet, wie sie gestellt wurde: „Die Gulaschsuppe ist wirklich Bio? Also auch das Fleisch, nicht nur das Gemüse?“ – Ja, dafür konnten die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft HinGehört die Hand ins Feuer legen.
Die Suppen waren nämlich in der Geschichte des Suppenfestes erstmalig komplett selbst hergestellt. Dazu hatten sich mehrere Mitglieder des Vereins getroffen und an mehreren Abenden die beiden Suppen produziert. Hierbei war es den Verantwortlichen wichtig, eine vegane Suppe ohne Allergene anbieten zu können. Wie in den Jahren zuvor war das eine Kürbiscremesuppe. Die zweite Suppe sollte dann schon Fleisch enthalten, aber wenn schon dann, Bio. So fiel die Wahl auf eine deftige Gulaschsuppe. Diese Bio-Qualität hatte einen kaum höheren Preis, konnte aber mit einem guten Gewissen verzehrt werden.

Oder doch lieber ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee? Bei der diesjähigen Ausgabe des Suppenfestes hatten die Besucher wieder die große Auswahl. Die extra aufgestellten und liebevoll geschmückten Tische sowie die aufgeführte Chormusik verführte zum Verweilen. Bereits zum achten Mal lud „HinGehört“ zum Suppenfest, welches nun traditionell am ersten Septemberwochenende stattfindet. Die Besucher nahmen das Angebot bei strahlendem Sonnenschein sehr gerne an.
Passend zu den leckeren Speisen servierte der Chor ein buntes Potpourri an Melodien – für auch dabei wurde für jeden Geschmack etwas geboten.

Zu hören gab es „California Dreaming” von The Mamas and the Papas, “Hallelujah“ von Leonard Cohen, „Killing me softly“ von den Fugees, „With a little help” der Beatles sowie „Love me Tender“ von Elvis und „Barbara Ann“ der Beach Boys. In mehreren Auftritten trat der Chor unter der Leitung des Musikdirektor Daniel Görlich auf.

„Das Wetter ist heute optimal“, so der Vorsitzende des Chores, Peter Muth: „Nicht zu warm und dennoch freundlich – und vor allen Dingen trocken.“ Die Tischreihen stets gut besetzt, genossen die Besucher das Angebot. Bis zum Nachmittag wurden 70 Liter Suppe verkauft.
Der Chor indes richtet seine Aufmerksamkeit auf die nächsten Auftritte, welche am 9. September anlässlich des Jugendstilfestivals und am 29. September an der ökumenischen Andacht der Bad Nauheimer Kerb sein werden.

Der noch junge Chor sucht weitere interessiere Sängerinnen und Sänger. Für das Mitsingen in der Chorgemeinschaft HinGehört sind Notenkenntnisse nicht erforderlich. Schwerpunkte liegen auf Rock, Pop, Schlager und Gospel. Chorproben sind sonntags um 19 Uhr im Bad Nauheimer Probst-Weinberger-Haus innerhalb der diakonischen Einrichtung Elisabethhaus, in der Zanderstraße 19. Nähere Informationen auch unter www.hingehoert.com.

Voankündigung zum Suppenfest, Artikel vom 28.8.2018

Chorgemeinschaft »HinGehört« feiert Achtes Suppenfest und gibt Konzert

Am Samstag, 1. September, findet bereits das achte Suppenfest »HinGehört und MitGegessen« der Chorgemeinschaft »HinGehört« statt. Es wird von 10.30 bis 15 Uhr am Alicebrunnen gefeiert. Die Innenstadtbesucher können zwischen Kürbiscreme- und Gulaschsuppe wählen. Um den Genuss abzurunden, werden die Sängerinnen und Sänger als Nachtisch Kuchen und Kaffee bereithalten.
Dazu werden den Besuchern des Festes stündlich Lieder aus dem aktuellen Repertoire des Chores vorgestellt.

JukeBox, Artikel vom 25.8.2018

Die JUKE BOX, das Konzert der Chorgemeinschaft HinGehört begeisterte das Publikum

Die Chorgemeinschaft veranstaltete das Sommerkonzert mit einem besonderen Konzept. Einer JUKE BOX gleich konnten die Zuhörer den Verlauf des Konzertes beeinflussen.

 

Die Bad Nauheimer Johanneskirche war gut gefüllt und die Besucher der Veranstaltung erlebten den Chor gut aufgelegt. Gut aufgelegt waren auch die Titel durch das Publikum: Es beeinflusste dieses durch ziehen von „Singles“ der besagten JUKE-BOX den Konzertverlauf. Nachdem der Chor mit „Lollipop“ den Einstand gab, begrüßte der Vorsitzende Peter Muth die Gäste, unter denen sich die Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker Bösch, sowie die Vorsitzende Heike Leander und die Schatzmeisterin Inge Burnett des Hausberg-Wettertal Sängerbundes befanden.
Charmant durch das Programm führte als Moderatorin Erika Wilke-Sauerwein. Die Titel wurden souverän erläutert und die Moderatorin führte unterhaltsam durch das so spontan zusammengestellte Programm. Lied um Lied wurde vom Publikum aus der Juke Box hervorgezaubert. Mit folgendem Verlauf: Burning Love - Elvis Presley, Your Song - Elton John, Nur die Liebe lässt uns leben - Mary Roos, Bridge over troubled water - Simon and Garfunkel, California Dreaming - The Mamas and the Papas, Yellow Submarine sowie With a little help - Beatles, Blue Suede Shoes – Elvis Presley, Killing me softly - Fugees, Hallelujah – Leonard Cohen, Love me tender und Can’t help falling in Love - Elvis, Proud Mary – Ike and Trina Turner.
Der Chor beendete das Konzert mit dem Titel „Ein Lied kann eine Brücke sein“ von Joy Fleming. Die unterschiedlichen Lieder spiegeln das gesamte breitgefächerte Repertoire der Chorgemeinschaft „HinGehört“ wieder. Der unter der Leitung von Musikdirektor Daniel Görlich stehende Chor erfüllte den Wunsch des Publikums nach einer Zugabe sehr gerne. Die Zuhörer wählten nochmals die Titel Hallelujah sowie Bridge over troubled water.

Der noch junge Chor, der sich anlässlich der Landesgartenschau Bad Nauheim im Jahr 2010 formierte, sucht noch immer interessierte Sängerinnen und Sänger: Schwerpunkte liegen auf Rock, Pop, Schlager und Gospel. Chorproben sind sonntags um 19.00 Uhr im Probst Weinberger Haus innerhalb der Diakonischen Einrichtung Elisabethhaus in der Bad Nauheimer Zanderstraße 19.

Die nächste Veranstaltung ist am 1. September das Suppenfest der Chorgemeinschaft HinGehört auf dem Bad Nauheimer Aliceplatz. Hier werden Ab 10.30 bis 15.00 Uhr wieder Kuchen, Gulasch- und Kürbiscremesuppe sowie eine Auswahl aus dem Repertoire des Chores serviert.

Voankündigung zum Sommerkonzert, Artikel vom 12.8.2018

HinGehört gibt Sommerkonzert

Die Chorgemeinschaft HinGehört beendet in diesen Tagen  die Sommerpause und veranstaltet am Sonntag, 19. August, ihr Sommerkonzert unter dem Motto "Juke-Box".

Die Chorgemeinschaft hat sich in den zurückliegenden Monaten nach eigenen Angaben gut vorbereitet und möchte das Publikum beim Konzert mit Musik aus den Genres Rock, Pop, Schlager und Evergreens in ihren Bann ziehen. Neu, und auch für die Aktiven interessant, soll die Umsetzung des Titels "Juke-Box" sein. Hier handelt es sich um ein interaktives Konzert, bei dem die Konzertbesucher die Titel mithilfe der "Juke-Box" aussuchen.

Die Chorgemeinschaft besteht seit 2010 und steht unter der Leitung von Musikdirektor Daniel Görlich.

Das Konzert findet in der Johanneskirche in der Auguste-Victoria-Straße 14 statt. Der Eintritt ist frei, für Speisen und Getränke ist gesorgt. Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr.

Wetterauer Zeitung vom 7.9.2018

Schnupper Chorprobe, Artikel vom 27.1.2018 Wochenpost

Quelle: Wochenpost vom 27.01.2018

Chorgemeinschaft HinGehört startet mit neuem Schwung in das Jahr 2018

Chorgemeinschaft HinGehört startet mit neuem Schwung in das Jahr 2018

 

Bilder Copyright: Fotostudio Birgit von Ritter-Zahony

Die Chorgemeinschaft startet am 14. Januar mit den Proben in das noch junge Jahr. Der Chor bietet für den 28.Jaunuar sowie am 4. Februar 2018 Schnupperproben an, in denen sich interessierte Sängerinnen und insbesondere Sänger über den Chor und die Probenarbeit informieren können. Diese finden sonntags in der Zeit von 19.00 bis 20.30 Uhr im Gesellschaftsraum des Probst Weinberger Hauses, einem Gebäude des Elisabethhauses, in der Zanderstraße 19, 61231 Bad Nauheim, statt. Nicht die klassische Chormusik ist Thema des Chores, vielmehr sind es Rock, Pop, Schlager und Evergreens, die unter der Leitung des Musikdirektors Daniel Görlich immer wieder unsere Zuhörer begeistern. Neu in 2018 ist es, dass in den Schulferien keine Chorproben stattfinden.

Zahlreiche Auftritte sind für das Jahr bereits geplant – öffentliche Konzerte in Bad Nauheim, Teilnahme an Festivals und ein Auftritt in Bad Schwalbach im Rahmen des Hessischen Chorfestivals. Dieser gilt als „Geburtstagsfeier“ des Chores, der sich aus dem Projektchor der Landesgartenschau 2010 gebildet hat. Seit dieser Zeit hat sich die Chorlandschaft stark gewandelt, und der Chor hat Änderungen in der Struktur seiner Mitglieder erlebt. In diesem Zusammenhang wurde im September 2017 ein neuer Vorstand gewählt, der seither eine breite und zielführende Unterstützung durch die aktiven Sängerinnen und Sänger erfahren hat.
Weitergehende Informationen erhalten Sie unter: www.hingehoert.com
oder beim 1. Vorsitzenden Peter Muth unter 06031 – 161 73 33

2017

Adventskonzert, Artikel vom 14.12.2017

Im Winter-Wunderland

Stimmen auf Weihnachten ein: Die Chormitglieder von »HinGehört«. (Foto: cor)

Seit 2010 gibt es bereits die Chorgemeinschaft »HinGehört«, die sich nach der Landesgartenschau aus einem Projektchor weiterentwickelt hat. Genauso lang laden die Chormitglieder mit ihrem musikalischen Leiter Daniel Görlich bereits Jahr für Jahr zum traditionellen Adventskonzert ein. So auch am zweiten Advent in der Erika-Pitzer-Begegnungsstätte. Während es draußen schneite, wurde es drinnen sehr gemütlich. Fleißig hatten die Chormitglieder im Vorfeld wieder selbst Hand angelegt und viele Kuchen gebacken. Im Mittelpunkt stand natürlich die weihnachtliche Musik, die Freude und der Spaß am Singen.
Für das Adventskonzert wählte der Chor traditionelles und modernes Liedgut, mal in deutscher, mal in englischer Sprache. Moderiert wurde der Nachmittag erneut von Erika Wilke-Sauerwein.
»Wissen Sie überhaupt, dass Weihnachten ist?«, stellte diese zugleich zu Beginn eine Frage, nachdem der Chor mit »Do they know it’s Christmas«, das Programm eröffnet hatte. »Nicht überall gibt es ein Winter Wonderland, nicht überall sind die Menschen in Weihnachtsstimmung«, meinte die Moderatorin. Es folgten Weihnachtlieder, die an die Geburt Christi und den Sinn des Weihnachtsfestes erinnerten. Passend zur winterlichen Atmosphäre wurde auch das »Winter Wonderland« besungen, gefolgt von einem »Little Drummer Boy« und einem beschwingten »Jingle Bell Rock«.
»Manche Titel sprechen schon für sich«, sagte Wilke-Sauerwein treffend bei der Ankündigung vom Klassikern wie »Hallelujah« oder »Rocking around the Christmas Tree«. Anschließend durfte natürlich auch der Wham!-Klassiker »Last Christmas« im diesjährigen Programm nicht fehlen, ehe mit einem »Fröhliche Weihnacht überall« das Konzert offiziell endete.

Ein Wiedersehen gibt es am Wochenende: Am Sonntag, 17. Dezember, wird »HinGehört« zweimal auf dem Christkindlmarkt vertreten sein, um 16.30 Uhr auf der Bühne am Kastanienrondell, um 17 Uhr im Sprudelhof.

Quelle Wetterauer Zeitung vom 14.12.2017

Umrahmung Wetterauer Sozialpreis, Artikel vom 13.12.2018 WZ

Beispielhaftes soziales Handeln
Von Corinna Weigelt
Hospizdienste und -vereine haben es sich zum Ziel gesetzt, dass Menschen nicht nur friedvoll sterben, sondern auch bis zum Tode in Würde leben können. Die ehrenamtlichen Mitglieder der Hospizvereine begleiten schwer kranke und sterbende Menschen in der letzten Phase ihres Lebens und setzen sich dafür ein, dass die Situation sterbender Menschen in der Gesellschaft einen Platz hat. Auf Vorschlag der Sozialpreis-Jury als Teil der Sozialhilfekommission wurde der Sozialpreis des Wetteraukreises nun an fünf Hospizvereine des Kreises verliehen: der Hospizhilfe Wetterau in Friedberg, dem Hospizdienst Wetterau in Bad Nauheim, dem Verein für soziales Engagement und Nachbarschaftshilfe in Bad Vilbel, der Hospizhilfe Karben, und der Hospizhilfe Büdinger Land.


Die Preisträger des Wetterauer Sozialpreis 2017 (v. l.) mit Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch (l.): Uta Zierz (Verein für soziales Engagement und Nachbarschaftshilfe, Bad Vilbel), Gisela Theis, (Hospizhilfe Wetterau, Friedberg), Ursula Jacobsen (Hospizhilfe Karben), Anita Unkel, (Hospizdienstes Wetterau, Bad Nauheim), Pfarrer Andreas Marschella und Petra Albus (Hospizhilfe Büdinger Land) sowie Landrat Joachim Arnold. (Fotos: cor)

Der Wetterauer Sozialpreis wurde 2010 ins Leben gerufen, dotiert ist er mit 2500 Euro. Daher erhalten all fünf Preisträger in diesem Jahr jeweils 500 Euro. »Wir haben immer würdige Preisträger gefunden«, sagte Landrat Joachim Arnold. Viele von ihnen agierten allerdings lieber im Stillen und Verborgenen. »Daher wollen wir ein sichtbares äußeres Zeichen des Dankes und der Anerkennung für ein beispielhaftes ehrenamtliches Handeln im sozialen Bereich setzen«, betonte die Sozialdezernentin des Wetteraukreises, Stephanie Becker-Bösch.
Viele Gäste nahmen an der Feierstunde, musikalisch begleitet durch den Chor »HinGehört«, im Plenarsaal teil. »Eine Laudatio macht wenig Sinn«, sagte Becker-Bösch. Schöner sei es, wenn die Preisträger über sich selbst sprechen würden. Daher lud die Sozialdezernentin diese zum Dialog auf das schwarze Sofa ein. Die Gäste erhielten so Einblicke in die Arbeit der Hospizdienste.
Im Vordergrund stünden dabei stets die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen. »Die Hospizbegleiter sind Menschen aus unterschiedlichen Berufen, Altersgruppen und Konfessionen«, sagte Becker-Bösch. Sie handelten aus christlicher und humanitärer Verantwortung und hätten sich für ihre schwere Aufgabe in besonderen Fortbildungskursen qualifiziert. »Wir dürfen auch die Angehörigen nicht vergessen«, merkte Dietmar Osenberg vom Hospizdienst Wetterau an, der auch das Projekt für Grundschulen »Hospiz macht Schule« ansprach. Pfarrerin Gisela Theis aus Friedberg gewährte Einblicke ins erste Hospizhaus bzw. -zimmer in Friedberg. »Wir sind dankbar, dass dieses Konzept bei uns wachsen darf«, sagte Theis.
Das Fazit von Landrat Arnold: »Der Tod gehört zum Leben dazu.« Das tabuisierte Thema werde in der Gesellschaft aber immer noch verdrängt – ein weiterer Grund für die Auszeichnung der Ehrenamtlichen.

Quelle Wetterauer Zeitung vom 13.12.2018

Umrahmung Wetterauer Sozialpreis, Artikel vom 13.12.2018 WKA

Hospizhilfe: Vereine nennen bei Sozialpreis-Verleihung die Hindernisse
Von Klaus Nissen


Petra Albus (links) organisiert seit kurzem hauptamtlich die Hospizhilfe in Büdingen und im Umland. Neben Ihr der frühere Lindheimer Pfarrer Hans-Bernd Berkeler. Er war erster Vorsitzender der jetzt 25 Jahre alten Hospitzhilfe Büdinger Land. Andreas Marschalla aus Gelnhaar führt den Verein aktuell

WETTERAUKREIS - Es gab Lobesworte, viel Beifall und ein passendes Lied: "You just call out my name and I come running to see you again", sang der Chor "HinGehört" bei der Wetterauer Sozialpreis-Verleihung an fünf Hospizvereine im Kreishaus. Der Text stimmt. Die Hospizhelfer kommen, wenn Menschen in der letzten Phase des Lebens sie brauchen. Wenn ihre Angehörigen und Ärzte denn von der Existenz der Helfer wissen.
Es liegt noch einiges im Argen, hörte man bei der Vergabe des mit 2500 Euro dotierten Sozialpreises an die in Büdingen, Bad Vilbel, Karben, Friedberg und Bad Nauheim sitzenden Hospizvereine. Man habe zum Beispiel die Hausärzte abgeklappert und Hilfe für ihre schwer kranken Patienten angeboten, berichtete Ursula Jacobsen aus Karben. "Aber wir bekamen von den Ärzten trotzdem kaum Hinweise auf Notfälle." Das gilt auch für die oft überforderten Familien der in der letzten Lebensphase steckenden Menschen. "Es bekümmert uns", sagte der Bad Nauheimer Hospizhelfer Dietmar Osenberg, "dass viele Menschen nichts von uns wissen."
Notwendig sei die Gründung weiterer SAPV-Teams, befand Andreas Marschella vor rund 100 Zuhörern bei der Sozialpreis-Verleihung durch Landrat Joachim Arnold. SAPV heißt "Spezialisierte ambulante Palliativ-Versorgung". Dafür braucht es Mediziner, Pfleger, Psychologen, Seelsorger und Sozialdienst-Fachkundige. Nur in Butzbach gibt es so ein Team, berichtete Marschella. Das komme auch nach Bindsachsen, wenn dort ein Mensch im Sterben liegt und die Angehörigen nicht weiter wissen. Man kümmere sich um die besten Hilfsmittel und organisiere eine Betreuung. Doch so ein Team allein könne schon wegen der weiten Anfahrten nicht den ganzen Bedarf decken.
Andreas Marschella ist evangelischer Pfarrer in Gelnhaar und Vorsitzender der Hospizhilfe Büdinger Land. Er arbeitet im Kreise von etwa 20 Aktiven an einer besseren Palliativversorgung in der östlichen Wetterau. "Wir haben auch Bedarf an Hospizbetten", sagte Marschella mit Blick auf die Kreis-Sozialdezernentin und SPD-Landratskandidatin Stephanie Becker-Bösch. Diesen Bedarf könne man zunächst wohl eher im Westen decken, antwortete sie. Denn da seien die Kliniken, an die man so ein Hospiz anbinden könne.

Ansonsten rennen die Hospizhelfer bei Becker-Bösch offene Türen ein. Die Kreisbeigeordnete kündigte für Januar die Gründung eines Fördervereins an. Der soll Geld für das erste Hospiz im Kreis sammeln. "Denn wir wollen, dass alle menschenwürdig und gut begleitet sterben können", sagte die Sozialdezernentin. Anfang November hatte sie vor dem SPD-Parteitag schon den Plan erläutert: Becker-Bösch denkt an ein Haus mit zwölf bis 16 Betten sowie Zimmern, in denen Angehörige übernachten können. Derzeit liefen die Sondierungsgespräche über das Hospiz. Bis März sollen "handfeste" Ergebnisse vorliegen. Die Einrichtung der stationären Sterbebegleitung soll nicht auf der "Grünen Wiese" entstehen, und wegen des Lärms dürften keine Schule und kein Kindergarten in der Nähe sein. Auch die Nachbarschaft zu einem Friedhof soll vermieden werden. Die medizinische Versorgung der Sterbenden müsse sichergestellt werden. Das spreche für eine Anbindung an ein Krankenhaus. Vermutlich sei ein Neubau nötig. Mit den Kirchen werde über die Trägerschaft verhandelt.
In Friedberg gibt es schon jetzt ein Mini-Hospiz, berichtete Gisela Theis. Am Sitz der Hospizhilfe in der Fichtenstraße 4 könne man einen Menschen aufnehmen - bisher sei das Bett aber noch nicht belegt.
Im Büdinger Land sieht man ebenfalls Fortschritte bei der Palliativversorgung. Neuerdings arbeitet Petra Albus mit einer halben Stelle für die dortige Hospizhilfe. Ihr Büro liegt im dritten Stock des Zentrums für Kirche und Diakonie in der Gymnasiumstraße 5. Albus kommt ins Haus, wenn man sie unter der Nummer 06042/951712 anruft. Sie schaut sich an, was die Menschen brauchen, die "austherapiert" und nach Hause geschickt wurden. Dann überlege sie, welcher der gut 20 ehrenamtlichen Helfer im Büdinger Land zur Begleitung des Menschen passen würde. Es gehe darum, präsent zu sein. "Wir sind kein Pflegedienst und keine Haushaltshilfe", stellt Petra Albus klar. Die Hospizhilfe in Büdingen bietet Sprechstunden an: jeden Dienstag zwischen 9 und 12 Uhr in der Gymnasiumstraße 5.
Momentan lassen sich sieben Frauen aus dem Büdinger Land zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin qualifizieren. Petra Albus und Experten schulen sie in Gesprächsführung, Eigenwahrnehmung und darin, was beim Sterben mit einem Menschen geschieht. Finanziert wird diese Ausbildung über die Krankenkassen.
In Planung haben die Hospizhelfer auch ein monatliches Trauer-Café, wie es vom ebenfalls preisgekrönten Hospizverein in Bad Nauheim schon lange angeboten wird. Es soll bald "Letzte-Hilfe-Schulungen" für Angehörige von Schwerkranken in Büdingen geben. Und bald auch die schon in Bad Nauheim erprobte Aktion "Hospiz macht Schule". Da will man mit Schülern im Rahmen von Projektwochen über Sterben und Tod sprechen. Man brauche dafür aber noch eine mitmachende Schule und die Bereitschaft der Eltern, räumt Pfarrer Marschella ein.

Quelle Wetterauer Kreis Anzeiger vom 13.12.2018

Vorankündigung Adventskonzert, Artikel vom 30.11.2017

Adventkonzert der Chorgemeinschaft HinGehört Bad Nauheim

Einen Genuss für alle Sinne wird die Chorgemeinschaft HinGehört Bad Nauheim In diesem Jahr erneut anlässlich des Adventskonzert am 10. Dezember servieren.
Wer HinGehört kennt, dem ist auch bewusst, dass das Repertoire wenig mit dem klassischer Chöre zu tun hat. So liegt der Schwerpunkt erneut auf weihnachtlichen Liedern von Klassisch über Swing bis Pop.
Einlass im Erika-Pitzer-Begegnungszentrum in Bad Nauheim, Blücherstr. 23 ist ab 15.15 Uhr, damit auch genügend Zeit für den Genuss von Kaffe und der reichhaltigen Kuchentheke bleibt.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Suppenfest Artikel vom 26.8.2017

Für Gaumen und Ohren

Copyright: Corinna Weighelt, Wetterauer Zeitung

Eine indische Linsensuppe oder doch lieber eine vegane Kürbis-Ingwer-Cremesuppe? Das siebte Suppenfest, das am Samstag auf dem Aliceplatz stattfand, hatte gleich zwei Suppen im Angebot. 60 Liter Suppe hatte der Chor »HinGehört« diesmal geordert. Dazu gab es wieder musikalische Unterhaltung. Längst ist die Veranstaltung nicht nur für Chorbegeisterte und Suppenliebhaber zu einem festen Termin in der Innenstadt geworden. Viele Besucher folgten der Einladung, genossen die gemütliche Atmosphäre. »Heute früh habe ich ja erst noch gebangt«, sagte Peter Muth, Vorsitzender der Chorgemeinschaft. Mit Sorgen habe er den Regen am Morgen beobachtet. Doch wie andere Veranstaltungen am Wochenende auch, hatte der Chor ebenfalls Glück: Pünktlich zum Suppenfest servierte Petrus den Bad Nauheimern Sonnenschein. Einem Gelingen von »HinGehört und MitGegessen« stand nichts im Wege.

Der Chor reichte nicht nur Suppen und selbst gebackenen Kuchen sowie Kaffee an, sondern sorgte auch für einen bunten Liedermix. In Blöcken präsentierte »HinGehört« unter der Leitung des Musikdirektors Daniel Görlich Auszüge aus der vielfältigen Chormusik, die von Evergreens bis zur modernen Unterhaltungsmusik reichte.
»Ein Vorgeschmack auf unser Konzert«, sagte Muth. Gleich einen Tag später stand nämlich ein Konzert in der Wilhelmskirche als nächste Veranstaltung an. Erstmals verloste »HinGehört« daher zum Suppenfest auch Eintrittskarten.
Der Chor würde sich über musikalischen Zuwachs freuen. Geprobt wird sonntags von 19 bis 20.30 Uhr im Probst-Weinberger-Haus der Diakonischen Einrichtung »Elisabethhaus« in der Zanderstraße 19 in Bad Nauheim. Interessierte sind willkommen.

Quelle Wetterauer Zeitung vom 26.08.2017

Voankündigung zum Suppenfest, Artikel vom 22.8.2017

»HinGehört« feiert Suppenfest und gibt Konzert

Am Samstag, 26. August, findet bereits das siebte Suppenfest »HinGehört und MitGegessen« der Chorgemeinschaft »HinGehört« statt. Es wird von 10 bis 15 Uhr am Alicebrunnen gefeiert. Die Innenstadtbesucher können verschiedene Suppenkreationen kaufen. Um den Genuss abzurunden, werden die Sängerinnen und Sänger als Nachtisch Kuchen und Kaffee bereithalten.
Dazu werden den Besuchern des Festes stündlich Lieder aus dem Repertoire des Chores vorgestellt, die zum Mitsingen und Mitswingen anregen sollen. Zusätzlich werden Freikarten für das am nächsten Tag stattfindende Konzert unter dem Titel »Your Song« verlost. Dieses Konzert findet am 27. August um 19 Uhr in der Wilhelmskirche (Wilhelmstraße 12) in Bad Nauheim statt, Einlass ist ab 18 Uhr.
Neben dem musikalischen Genuss ist es bei den Konzerten der Chorgemeinschaft »HinGehört« üblich, dass die Besucher auch mit Fingerfood und Getränken verwöhnt werden.

Quelle Wetterauer Zeitung vom 22.08.2017